Bachelor/Master Verpackungstechnik

  1. Was muss man mitbringen, um Verpackungstechnik zu studieren?

Wer Verpackungstechnik im Bachelor oder Master studieren will, muss sein (Fach-) Abitur in der Tasche haben. Teilweise kann man auch ohne Abitur studieren, wenn man eine entsprechende Ausbildung im Bereich Verpackungstechnik (z.B. als Packmitteltechnologe) abgeschlossen hat und Berufserfahrung vorweisen kann. Man sollte darauf eingestellt sein, im Grundstudium erst einmal viel über Mathe, Physik und BWL zu hören, bevor es an die eigentlichen Verpackungen geht. Deswegen sollte man ein mathematisches und naturwissenschaftliches Verständnis mitbringen.

  1. Welche Inhalte hat das Studium?

Der Bachelor hat eine Regelstudienzeit von sechs oder sieben Semestern. Je nachdem, an welcher Uni man studiert, unterscheiden sich auch die Inhalte und die Schwerpunkte, die man wählen kann. Bei allen Studiengängen gleich ist aber das Grundstudium, in dem Basiswissen in naturwissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fächern vermittelt wird. Im Hauptstudium werden dann Schwerpunkte gesetzt: Produktionsprozess, Nachhaltigkeit, Management, Distribution oder Marketing sind mögliche Module, mit denen man seine Kenntnisse spezifisch vertiefen kann. Der Master dauert drei bis vier Semester. In diesem Aufbaustudiengang wird das Wissen aus dem Bachelor nochmals vertieft. Dabei stehen meistens insbesondere strategisches Denken im Bereich Management, Entwicklung und Produktion im Vordergrund, damit Absolventen gut für Führungspositionen gerüstet sind.

  1. Wo kann man Verpackungstechnik studieren?

Die bekanntesten Universitäten und Hochschulen, die den Bachelor Verpackungstechnik anbieten, sind:

  • Hochschule der Medien, Stuttgart
  • Beuth Hochschule für Technik, Berlin
  • HTWK Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig
  • Hochschule München
  • Hochschule Hannover (Lebensmittelverpackungstechnologie)

Der Master wird deutschlandweit an der Hochschule der Medien in Stuttgart (Master Packaging, Design & Marketing) und an der HTWK Hochschule in Leipzig (Druck- und Verpackungstechnik) angeboten.

  1. Wo arbeiten Absolventen des Studiengangs Verpackungstechnik?

Solange es Verpackungen gibt, wird es auch Arbeitsplätze für Verpackungstechniker geben. Ihre Einsatzbereiche sind weit gefächert – in verschiedensten Branchen der Industrie werden Fachkräfte gebraucht, die Verpackungen entwickeln und produzieren: Markenhersteller, Verpackungsmittelhersteller, aber auch Designagenturen und Consultingunternehmen für Verpackung sind mögliche Arbeitgeber. Mit einem akademischen Abschluss hat man auch gute Chancen auf Führungspositionen in der Produktion, im Management oder im Vertrieb, oft auch im internationalen Markt.

  1. Was kann man nach dem Abschluss verdienen?

Das Gehalt nach einem abgeschlossenen Studium lässt sich schwer schätzen. Grundsätzlich sind die Gehaltsaussichten aber ein ganzes Stück höher als bei einer regulären Ausbildung zum Packmitteltechnologen. Abhängig ist der Lohn unter anderem von der Branche, dem Unternehmen und der Position, die man innehat. Verpackungsingenieure verdienen mindestens 2500 Euro (brutto) im Monat. Die Löhne können aber auch auf das Drei- oder sogar das Vierfache klettern.

Bezeichnung auf Englisch: packaging engineer (Verpackungstechniker), Bachelor Master Packaging Engineering

 

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