Industriemeister Printmedien

  1. Was macht ein Industriemeister Printmedien?

Der Industriemeister Printmedien ist vor allem eines: ein Organisationstalent. Er leitet die Werkstätten von Medienunternehmen, Agenturen oder Druckereien. Der Industriemeister Printmedien übernimmt deswegen selbstständige Führungsaufgaben im mittleren Management. Er steht im intensiven Kontakt mit den Kunden und vermittelt zwischen diesen und seinen Mitarbeitern.

  1. Wie wird man Industriemeister Printmedien? / Was muss man mitbringen?

Wer sich zum Industriemeister Printmedien weiterbilden möchte, muss eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Druck mitbringen: Medientechnologen, Buchbinder, Mediengestalter oder ähnliche Berufe haben Zugang zur Weiterbildung. Außerdem sollte man schon etwas Berufserfahrung mitbringen. Wer keine Berufsausbildung hat, kann dies durch viel Praxiserfahrung (durch Praktika, selbstständige Tätigkeit o.Ä.) unter Umständen ausgleichen und trotzdem zur Prüfung zugelassen werden. Allerdings muss die Erfahrung immer nachgewiesen werden können.

  1. Wo werden Industriemeister Printmedien ausgebildet? / Ausbildungsinhalte?

Die Bildungseinrichtungen der Industrie- und Handelskammern (IHK) bieten Vorbereitungskurse auf die Industriemeisterprüfung an. In Vollzeit dauern sie bis zu einem Jahr, in Teilzeit ca. zwei bis drei Jahre. In der Weiterbildung erwirbt man Kenntnisse, die man braucht, um Führungsaufgaben zu übernehmen. Dazu gehören: Kostenkalkulation, Personalführung, Projektmanagement, Wirtschaft und vieles mehr. Mit diesem Paket können Industriemeister Printmedien eine eigene Abteilung oder Werkstatt leiten und sich auch selbstständig machen. Die Gesamtzeit der Weiterbildung umfasst 840 Unterrichtseinheiten. Die Prüfung wird bei der IHK abgelegt.

  1. Welches Gehalt bekommt ein Industriemeister Printmedien?

Die Gehaltschancen in der Druckindustrie verbessern sich durch die W[the_ad id="376"]eiterbildung zum Industriemeister Printmedien deutlich. Mit der Qualifikation können Löhne um die 3000 Euro (brutto) erreicht werden. Das Gehalt ist aber je nach Branche und Fachrichtung sehr unterschiedlich. Im Vergleich zu anderen Aufstiegsfortbildungen lohnt sich der Industriemeister finanziell am meisten. Häufig verdient er nach der einjährigen Ausbildung in Vollzeit mehr als ein Techniker oder technischer Fachwirt.

  1. Was ist der Unterschied zwischen Industriemeister Printmedien und Medienfachwirt?

Die Inhalte der Weiterbildungen sind aufeinander abgestimmt, deswegen sind die Prüfungsanforderungen in weiten Teilen identisch. Schließlich muss man in beiden Berufen vor allem führen und leiten können.

Unterschiede sind bei den technischen Kompetenzen zu finden: Industriemeister Printmedien haben eindeutig den Schwerpunkt im Druck und in der Druckweiterverarbeitung, die Medienfachwirte Print in der Druckvorstufe. Medienfachwirte Digital finden sich hingegen bei den Prozessen von On- und Offlinemedien wieder. Durch die verschiedenen Schwerpunkte ist ein Industriemeister eher geeignet, Facharbeiter im Druck und der Druckweiterverarbeitung zu führen, während Medienfachwirte für Mediengestalter zuständig sind.

Englische Berufsbezeichnung:

Foreman Print Media 

 

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