Mechatroniker bzw. Elektroniker für Betriebstechnik

  1. Was macht ein Mechatroniker/Elektroniker für Betriebstechnik?

Elektroniker/Mechatroniker für Betriebstechnik sind so manches Mal die Retter in der Not: Eine Maschine ist kaputt und muss schnell repariert werden, damit die Produktion weiterlaufen kann. Für die Profis kein Problem. Kein Kabelsalat ist für sie zu kompliziert. Natürlich reparieren Mechatroniker/Elektroniker für Betriebstechnik große Maschinen nicht nur bei Defekten, sie installieren, programmieren und warten die Anlagen auch. Meterlange und hochkomplexe Druckmaschinen stehen in den Produktionshallen einer Druckerei – die Mechatroniker/Elektroniker für Betriebstechnik sind die Menschen, die diese Geräte in- und auswendig kennen.

  1. Warum sollte man Mechatroniker/Elektroniker für Betriebstechnik werden?

Neben den Produktionshallen von Druckereien können Mechatroniker/Elektroniker für Betriebstechnik überall dort arbeiten, wo es Produktions- und Betriebsanlagen gibt. Es sind also praktisch alle Bereiche der Industrie als Arbeitsplatz möglich. Hinzu kommt die Arbeit bei Energieversorgern (wie RWE) und der umfassende Wartungs- und Reparaturbereich: Mechatroniker/Elektroniker für Betriebstechnik können beispielweise auch Flugzeuge am Flughafen oder große ICE bei der Deutschen Bahn reparieren. Egal wie und wo – Mechatroniker/Elektroniker für Betriebstechnik haben in Zeiten zunehmender Automatisierung, in der immer mehr Maschinen gebraucht werden, sehr gute Aussichten auf einen sicheren Arbeitsplatz.

Außerdem gibt es auch hier die Möglichkeit, sich mit einer Weiterbildung zum Meister oder Techniker für weitere Aufgaben und Führungspositionen zu qualifizieren.

  1. Wie wird man Mechatroniker/Elektroniker für Betriebstechnik?

Die Ausbildung zum Mechatroniker/Elektroniker für Betriebstechnik ist eine duale Ausbildung, das heißt, man hat theoretischen Unterricht an einer Berufsschule und lernt die Praxis parallel in einem Ausbildungsbetrieb. 3,5 Jahre dauert die Ausbildung. Die meisten Azubis haben einen Realschulabschluss.

Was man in der Ausbildung lernt, hängt auch davon ab, ob man Mechatroniker oder Elektroniker werden will. Während sich der Elektroniker auf Installationen, Netze, Steuer- und Schaltanlagen konzentriert, lernt der Mechatroniker eine Mischung aus elektronischem Wissen und Wissen über die Mechanik der Anlagen.

Alle Auszubildenden sollten Spaß daran haben, diese großen Anlagen zu verstehen. Damit bei der Arbeit nichts schief geht, müssen sie sehr sorgfältig und genau arbeiten. Mathe und Physik sollten den Azubis keine Tränen in die Augen treiben.

  1. Welches Gehalt bekommt ein Mechatroniker/Elektroniker für Betriebstechnik?

Mechatroniker/Elektroniker für Betriebstechnik verdienen nicht schlecht. Aber es wird ja auch einiges von ihnen verlangt. In der Ausbildung können die Auszubildenden ungefähr mit diesen Gehältern rechnen (in brutto):

  1. Ausbildungsjahr: 700 bis 930 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 750 bis 980 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 800 bis 1060 Euro
  4. Ausbildungsjahr: 850 bis 1120 Euro

Nach der Ausbildung kann man mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2000 und 2800 Euro brutto rechnen. Setzt man nach einiger Zeit noch eine Weiterbildung zum Techniker oder Meister obendrauf, kann das Gehalt auf bis zu 4000 Euro brutto klettern.

Englische Berufsbezeichnung:

Mechatronic / Electronic technician for production engineering

Interessiert? Informier dich hier…

More Like This


Categories


Ausbildung

Du suchst eine Ausbildung? Möchtest studieren oder dich weiterbilden? Informier dich jetzt hier!