Mediengestalter Digital & Print

  1. Was macht ein Mediengestalter Digital und Print?

Bei Mediengestaltern ist der Name Programm: Sie konzipieren, entwerfen und gestalten Medien unterschiedlichster Art. Die meisten Kunden haben eine ganz genaue Vorstellung, wie ihr Produkt aussehen soll. Die Mediengestalter Digital und Print sorgen dafür, dass diese Idee in ein konkretes Konzept umgesetzt wird. Das können Entwürfe für Flyer, Verpackungen, Zeitschriften, Kataloge oder auch E-Books und Webseiten sein. Bei dieser Ausbildung werden drei grobe Fachrichtungen unterschieden: Beratung und Planung, Gestaltung und Technik sowie Konzeption und Visualisierung.

  1. Wie wird man Mediengestalter Digital und Print?

Wer Medien gestalten will, braucht vor allem viel Kreativität und Mut, Neues auszuprobieren. Angehende Auszubildende sollten kommunikativ und teamfähig sein, denn in diesem Beruf gibt es selten Alleingänge – Mediengestalter arbeiten zusammen und sprechen sich ständig ab. Auch gute Englisch- und Mathekenntnisse sind von Vorteil. Termindruck und Deadlines bringen Sie nicht aus der Ruhe? Sehr gut, denn diese Dinge kommen bei der Mediengestaltung öfter vor. Beim Schulabschluss, den man mitbringen muss, gibt es keine feste Vorgabe. Die meisten Auszubildenden haben (Fach-)Abitur. Ein kleinerer Teil startet mit einem Realschulabschluss.

  1. Wo werden Mediengestalter Digital und Print ausgebildet? / Ausbildungsinhalte

Mediengestalter Digital und Print werden in ganz verschiedenen Branchen ausgebildet: Verlagshäuser, Druckereien, Werbe- und Multimediagenturen oder in Kommunikations- und Werbeabteilungen von Unternehmen.

Grundsätzlich können Mediengestalter Digital und Print nach einer Grundausbildung zwischen drei Fachbereichen wählen. Im Bereich „Beratung und Planung“ steht der Kontakt mit dem Kunden im Vordergrund. Man führt Gespräche, erstellt Angebote und kümmert sich um die Projektplanung.

Experten für „Konzeption und Visualisierung“ analysieren Kundenaufträge und Zielgruppen. Nach abgeschlossener Planung entwerfen sie Layouts am Bildschirm und präsentieren ihre Vorschläge, wie ein Produkt umgesetzt werden soll, den Kunden.

Bei der „Gestaltung und Technik“ geht es um die Planung von Produktionsabläufen und die Gestaltung der Objekte. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Technik, zum Beispiel kümmert man sich um die Installation von Hardware und Software, die Bildbearbeitung oder erstellt Websites.

  1. Wie geht es nach der Ausbildung weiter?

Ausgebildete Mediengestalter Digital und Print können sich mit einer Weiterbildung zum Medienfachwirt oder Betriebsfachwirt auf kaufmännische Aufgaben spezialisieren. Möglich ist auch, die Technikerprüfung zum Techniker Druck- und Medientechnik oder die Meisterprüfung zum Industriemeister zu absolvieren.

Außerdem studieren viele Mediengestalter im Anschluss an ihre Ausbildung oder machen sich selbstständig – beispielsweise mit einer eigenen Agentur.

  1. Welches Gehalt bekommt ein Mediengestalter Digital und Print?

Da die Branchen, in denen Mediengestalter Digital und Print ausgebildet werden, sehr unterschiedlich sind, schwanken auch die Ausbildungsgehälter sehr stark. Das sind die durchschnittlichen Bruttolöhne während der Ausbildung:

  1. Ausbildungsjahr: 500 bis 900 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 550 bis 950 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 600 bis 1000 Euro

Das Einstiegsgehalt liegt zwischen 1600 und 2300 Euro brutto. Mit steigender Berufserfahrung sind bis zu 3000 Euro brutto realistisch.

Englische Berufsbezeichnung:

Media Designer Digital & Print 

 

Wir haben bei den Azubis nachgefragt:

"Was kann man sich unter dem Beruf Mediengestalter vorstellen?"

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