Medienkaufmann Digital & Print

  1. Was macht ein Medienkaufmann Digital und Print?

Medienkaufleute Digital und Print sind die Vermarkter der Druck- und Medienbranche. Ein Produkt kann noch so gut sein – wenn es niemand vermarkten kann, ist die Mühe umsonst. Deswegen entwickeln, steuern und kontrollieren Medienkaufleute Digital und Print Marketing-Konzepte, die auf die Produkte des Unternehmens angepasst sind: Welche Zielgruppen sprechen wir an? Wie wollen wir uns auf dem Markt präsentieren? Wie sieht die passende Werbung für uns aus und wo soll diese Werbung platziert werden? Das alles sind Fragen, mit denen sich die Medienkaufleute auseinandersetzen. Die Produkte, die Medienkaufleute vermarkten, können sowohl gedruckt las auch digital sein, also Zeitungen und Bücher ebenso wie CDs, Hörbücher oder Apps. Digital und Print werden deshalb in der Berufsbezeichnung zusammengefasst.

Medienkaufleute stehen außerdem in engem Beratungskontakt mit den Kunden des Unternehmens und beobachten auch den Markt: Wie entwickelt er sich? Welche neuen Produkte gibt es und sollten wir darauf reagieren? Natürlich gehören auch klassische kaufmännische Aufgaben wie die Berechnung der Produktions- und Vertriebskosten, Kalkulationen und Controlling dazu.

  1. Wo arbeitet ein Medienkaufmann Digital und Print?

Ein Medienkaufmann Digital und Print arbeitet meistens im Marketing und Vertrieb oder auch im Anzeigenwesen. Die meisten sind in Verlagen beschäftigt, aber auch in größeren Medienhäusern und bei Großhändlern von Büchern und Zeitschriften braucht man Medienkaufleute. Der Arbeitsalltag eines Medienkaufmanns Digital und Print spielt sich hauptsächlich in Büros und Besprechungsräumen ab.

  1. Was muss ein Medienkaufmann Digital und Print können?

Medienkaufleute Digital und Print haben vor allem zwei Aufgaben: Kommunizieren und Rechnen. Als Medienkaufmann führt man quasi durchgehend Gespräche mit anderen Abteilungen, mit Kunden, mit Werbeagenturen – entweder persönlich oder am Telefon oder per Mail. Wer gerne mit Menschen zusammenarbeiten und reden kann, hat schon einmal eine Grundvoraussetzung erfüllt. Darüber hinaus kommen auf Medienkaufleute die klassischen kaufmännischen Aufgaben zu: Kalkulationen, Bilanzen, Rechnungen. Wichtig sind deswegen auch Spaß am Rechnen und ein grundsätzliches wirtschaftliches Interesse.

  1. Wie wird man Medienkaufmann Digital und Print?

Die dreijährige Ausbildung zum Medienkaufmann Digital und Print ist eine duale Ausbildung, sie findet also sowohl in einem Lehrbetrieb als auch an einer Berufsschule statt. Grundsätzlich ist ein Realschulabschluss ausreichend, um einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Der größte Teil der angehenden Medienkaufleute Digital und Print hat aber die Hochschulreife, also das Abitur (87 Prozent aller Ausbildungsanfänger im Jahr 2016, laut Agentur für Arbeit). Das hängt damit zusammen, dass der Beruf aktuell sehr beliebt und die Konkurrenz damit groß ist.

  1. Was verdient ein Medienkaufmann Digital und Print?

Medienkaufleute verdienen im ersten Ausbildungsjahr monatlich zwischen 600 und 900 Euro brutto. Die Gehälter unterscheiden sich je nachdem, in welchem Bundesland man arbeitet. Bis zum Ende der Ausbildung kann das Gehalt auf rund 1000 Euro brutto pro Monat ansteigen. Ausgelernte Medienkaufleute können mit einem Einstiegsgehalt zwischen 1600 und 2400 Euro brutto rechnen. Mit wachsender Erfahrung und einer Weiterbildung, beispielsweise zum Betriebswirt, sind auch mal 3400 Euro brutto drin. Größere Verlagshäuser zahlen prinzipiell besser als kleinere Häuser. Dafür kann man in kleineren Betrieben mit flachen Hierarchien leichter die Karriereleiter erklimmen.

  1. Welche Berufsaussichten hat ein Medienkaufmann Digital und Print?

Wer es schafft, einen der begehrten Ausbildungsplätze zu ergattern, dessen Chancen stehen auf dem Arbeitsmarkt nicht schlecht. Die Expertise des Medienkaufmanns wird in Unternehmen immer gebraucht. Durch die beidseitige Ausbildung im digitalen genauso wie im Druckbereich können Medienkaufleute für verschiedenste Produkte und Dienstleistungen im Unternehmen passende Konzepte entwickeln und sind für den digitalen Wandel bestens gerüstet.

Englische Berufsbezeichnung: Management/Management Assistant in Digital and Print Media

 

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