Medientechnologe Siebdruck

  1. Was macht ein Medientechnologe Siebdruck?

Ein Sieb fluten, Filme herstellen und mit der Rakel hantieren – und das alles in einem Beruf? Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Medientechnologen Siebdruck tauchen zwar keine Siebe ins Wasser und drehen auch keine TV-Dokus, haben aber trotzdem einen spannenden Job. Ihr Spezialgebiet ist der Siebdruck. Das ist ein Druckverfahren, bei dem die Farbe durch ein Sieb gedrückt wird. Dafür benutzt man eine Rakel, die die Farbe gleichmäßig verteilt. Der Siebdruck wird zum Bedrucken von ganz verschiedenen Materialien benutzt, beispielsweise von Plakaten, Autos oder auch Kugelschreibern. Sogar die Reibflächen von Streichholzschachteln werden im Siebdruck produziert.

  1. Wie wird man Medientechnologe Siebdruck?

Die Ausbildung zum Medientechnologen Siebdruck dauert drei Jahre. Auszubildende sollten einen Hauptschul- oder Realschulabschluss in der Tasche haben. Technisches Verständnis ist von Vorteil, um in der Vorstufe die Druckvorlagen am Computer erstellen zu können. Auch ein gutes Farbsehen und schnelle Reaktionen sollten angehende Auszubildende mitbringen. Und natürlich eine Menge Spaß an Farben. Die Angst vor großen Maschinen sollte man allerdings besser zu Hause lassen.

  1. Wo werden Medientechnologen Siebdruck ausgebildet?

Das Besondere an diesem Druckprozess sind die Materialien, die bedruckt werden: Glas, Keramik, Papier, Textil oder Kunststoff. Runde und flache, weiche und harte Formen. Im Siebdruck alles kein Problem. Die meisten Medientechnologen Siebdruck werden in Druckereien ausgebildet, die mit Siebdruckverfahren arbeiten. Dort sind sie in der Produktionshalle unterwegs, sitzen aber auch öfter im Büro am Computer oder huschen durch Lagerräume. Ähnlich wie Medientechnologen Druck lernen Medientechnologen Siebdruck in der Ausbildung, wie der gesamte Siebdruckprozess geplant, organisiert und durchgeführt wird.

  1. Wie geht es nach der Ausbildung weiter?

Je nach der Ausrichtung des Betriebs kann man sich schon während seiner Ausbildung auf bestimmte Siebdruckverfahren spezialisieren: die einen bedrucken mit Freude die Trikots ihrer Lieblingsmannschaften, die anderen verschönern lieber Flugzeuge oder bringen mit gedruckten Leuchtreklamen Licht ins Dunkel. Nach der Ausbildung stehen viele Türen für Weiterbildungen offen, um die Karriereleiter weiter hochzuklettern. Mit qualifizierenden Lehrgängen kann man zum Siebdruckermeister oder zum Industriemeister Printmedien aufsteigen. Die Technik-Begeisterten können eine Weiterbildung zum Druck- und Medientechniker anschließen. Wer ganz hoch hinaus will und sich als Führungskraft sieht, darf die Prüfung zum Medienfachwirt absolvieren oder schließt ein Studium der Druck- und Medientechnik an.

  1. Welches Gehalt bekommt ein Medientechnologe Siebdruck?

Das Ausbildungsgehalt von Medientechnologen Siebdruck hängt sehr von dem Betrieb ab, in dem sie arbeiten. Im Durchschnitt können Auszubildende mit diesen Gehältern rechnen:

  1. Ausbildungsjahr: 700 bis 900 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 800 bis 950 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 900 bis 1000 Euro

Je nachdem in welcher Branche Medientechnologen Siebdruck nach ihrer Ausbildung arbeiten, werden sie nicht immer nach einem festen Tarifvertrag bezahlt. Deswegen gibt es auch größere Unterschiede im Gehalt: im Durchschnitt kann man mit einem Einstiegsgehalt von 2200 bis 2400 Euro brutto rechnen. Später sind Summen um die 2600 Euro brutto realistisch. Wer sich weiterbildet, kann auch hier sein Gehalt noch deutlich steigern.

 

Englische Berufsbezeichnung

Media technology specialist in the field of screen printing. 

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