Packmitteltechnologe

  1. Was macht ein Packmitteltechnologe?

Als Packmitteltechnologe wirst du nicht mehr im Supermarkt einkaufen können, ohne vor dem ein oder anderen Produkt stehen zu bleiben. Aber nicht etwa, weil dich das Produkt selbst oder sein Preis interessiert, sondern, weil Packmitteltechnologen sich ganz genau mit der Verpackung der Produkte auskennen. Die Aufgabe eines Packmitteltechnologen ist es, all diese Verpackungsarten zu entwickeln und herzustellen. Und in so einem Supermarkt ist quasi jeder Artikel anders verpackt: Groß, klein, Pappe, Karton, Papier – die Bandbreite an Formen und Materialien für eine Verpackung sind scheinbar unendlich. Packmitteltechnologen kennen sie alle: Steht das Design der Verpackung, das mit speziellen Programmen am Computer entwickelt wird, übermitteln Packmitteltechnologen die Daten an die Maschinen und betreuen dann den gesamten Produktionsprozess – vom Druck des Designs auf den Karton bis zum richtigen Zuschnitt.

  1. Wie wird man Packmitteltechnologe?

Als Packmitteltechnologe braucht man eine gute räumliche Vorstellungskraft und technisches und auch mathematisches Verständnis. Schließlich muss man genau wissen, wie das Design auf dem Computer später auf dem Karton und als fertige Verpackung aussehen wird. Außerdem sollte man körperlich belastbar und nicht lärmempfindlich sein, weil man seine Arbeit oft im Stehen und im Schichtdienst an großen, lauten Maschinen verrichtet.

Wer diese Voraussetzungen erfüllt und einen Haupt- oder Realschulabschluss mitbringt, dem steht einer Ausbildung zum Packmitteltechnologen nichts mehr im Wege.

  1. Wo kann man Packmitteltechnologe lernen?

Eine Ausbildung zum Packmitteltechnologen ist dual aufgebaut: In einer Berufsschule lernt man die theoretischen Grundlagen, die dann in einem Ausbildungsbetrieb praktisch angewendet und vertieft werden. Die Industriebetriebe, die eine Ausbildung anbieten, sind sehr unterschiedlich, weil Verpackungen in ganz verschiedenen Branchen eine Rolle spielen. Allgemein arbeiten Packmitteltechnologen in Unternehmen, die Papier, Pappe und Kunststoff verarbeiten oder auch in Druckereien.

  1. Welche Aufstiegschancen hat ein Packmitteltechnologe?

Wem die Ausbildung zum Packmitteltechnologen nicht reicht, der kann sich danach auch weiterbilden und in viele verschiedene Richtungen spezialisieren. Wenn man besonderen Spaß an der Entwicklung der Verpackung hat, kann man sich beispielsweise zum Verpackungsentwickler weiterbilden. Wer sich mehr für die Materialien interessiert, die verarbeitet werden, kann eine Spezialisierung zum Papiertechniker anschließen, der für die Herstellung von Papier und Pappe zuständig ist. Auch eine Weiterbildung zum Industriemeister mit der Fachrichtung Papier- und Kunststoffverarbeitung ist möglich. Im akademischen Bereich gibt es außerdem Studiengänge, die an die Ausbildung angeschlossen werden können: So kann man Lebensmitteltechnologie oder Verpackungstechnik studieren.

  1. Welches Gehalt bekommt ein Packmitteltechnologe?

Je nach Ausbildungsbetrieb variiert auch das Gehalt der Packmitteltechnologen. Als Richtwerte können diese Gehaltsspannen dienen (Angaben in Brutto):

  1. Ausbildungsjahr: 750 bis 950 Euro
  2. Ausbildungsjahr: 850 bis 990 Euro
  3. Ausbildungsjahr: 890 bis 1050 Euro

Nach der Ausbildung liegen die Einstiegsgehälter je nach Branche zwischen 1500 und 2300 Euro (brutto). Mit Weiterbildungen und steigender Berufserfahrung steigen auch die Gehälter.

Englische Berufsbezeichnung: Paper and Packaging Technologist

 

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